<faq><font color=red>FAQ</font><!– <k>Glossar</k> <f>Was ist ein Hotspot?</f> –> <r>Ein größeres öffentliches Funknetz für Besucher und Reisende. Hotspots werden vornehmlich auf Flughäfen, Messen, Kongress-Hallen und Universitäten betrieben.</r></faq>
Kultstatus und eine breite Presse haben die ersten Hot Spots erlangt, als die US-Kaffeehauskette Starbucks alle Fillialen mit WLAN-Funknetzen ausrüstete.
Wesentlicher technischer Unterschied zu privaten oder firmeninternen WLANs ist die Tatsache, dass die WLANs von Hot Spots möglichst offen gestaltet sind: Jeder soll sich so leicht wie irgend möglich assozieren können. Dazu werden statt versteckten SSIDs möglichst 'sprechende' Netznamen verwendet, die gebroadcastet werden, auch wird keinerlei Verschlüsselung oder MAC-Filterung vorgenommen. (Manche Privatleute oder Firmen betreiben allerdings unfreiwillig Hot Spots - siehe WarDriving.)
Nachdem man erstmal im Funknetz 'drin' ist, kann man meisten aber noch nicht 'drauflossurfen' - ab diesem Punkt unterscheiden sich nämlich die verschiedenen Hot Spot-Varianten:
Es gibt verschieden Methoden, wie das funktionieren kann:
Das Problem bei kommerziellen Hot Spots ist momentan (und vermutlich auch noch eine ganze Weile) die Vielfalt der inkompatiblen Systeme zur Abrechnung - jeder Nutzer muss sich bei einem der diversen Anbietern anmelden, bzw. einen entsprechenden Zugangscode kaufen, sich in das WLAN einloggen (u.U. muss er dazu sogar noch irgendein Programm auf seinem Rechner installieren!) - und das Ganze beim nächsten Hot Spot wiederholen, Roaming ist schon gar nicht möglich. Das macht man nur, wenn man wirklich dringend irgendwo ins Internet muss, oder aber z.B. bei einer Starbuck's-Filiale Stammgast ist - ansonsten ist der Gang ins nächste Internet-Cafe doch meistens unkomplizierter… Es gibt zwar mehrere Initiativen für eine einheitliche Lösung dieses Problems (1, 2), aber allein schon die Anzahl dieser konkurrierenden 'Vereinheitlichungslösungen' sorgt eher für weitere Verwirrung als für einen neuen Standard.
Das sehen auch zahlreiche Analysten so: obwohl bei der herrschenden 'Goldgräbermentalität' die Zahl der Hot Spots täglich wächst, werden bis auf wenige 'verkehrsreiche' Standorte (z.B. Flughäfen, Hotels) die meisten keinen Gewinn erwirtschaften: laut einer Studie von Forward Concepts beträgt die Zahl der WLAN-Sessions pro Hot Spot im Mittel gerade mal 192 pro Jahr (wobei da natürlich eben auch deutlich stärker frequentierte Hot Spots eingehen, im 'Kaffee um die Ecke' wird also weit seltener via WLAN gesurft) - von Amortisation kann also in den seltensten Fällen die Rede sein. Aus diesem Grund werden auch mehr und mehr Hot Spot-Betreiber dazu übergehen, ihren Hot Spot nicht mehr als (sowieso nicht profitable) Einkommensquelle zu sehen, sondern als werbewirksamen Zusatznutzen für ihre Kunden anzubieten.
Fazit: mit dem Wirrwar um den Bezahlvorgang müssen wir uns noch eine Weile herumplagen, dafür wird die Zahl der kostenlosen Hot Spots in naher Zukunft ansteigen.
(Soweit nicht anders erwähnt sind sämtliche Quellen Meldungen des Heise-Newstickers)
– Andreas Kalkbrenner, Stephan Pietzko - 11. Dezember 2003
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